Sarah verrät, wie sie Schönheitsmakel erfolgreich bekämpft hat

Cellulite, Hornhaut und andere Schönheitsprobleme.

Monthly Archives: März 2015

Das Schönheitsbild – Was die Cellulite für das Umfeld bedeutet

Posted on 22 März, 2015  in Sarahs Cellulite

Cellulite ist ein gesellschaftliches Feindbild. Es sieht nicht ästhetisch aus. Frauenkörper sollen am besten immer babyweich und glatt sein. Sobald man auch nur eine Delle hat, ist man nicht mehr schön. So oder so ähnlich habe ich in meiner frühen Jugend gedacht. Mitschülerinnen in der Umkleide im Sportunterricht oder im Schwimmbad, an Badeseen, überall wurde ich angestarrt. Von gleichaltrigen oder jüngeren Leuten sogar verspottet und ausgelacht. Das ist grausam. Das Schönheitsbild einer Frau sieht es eben nicht vor, Krater in der Haut zu haben. Ich habe mich immer für meine Oberschenkel geschämt. Ich ging immer seltener ins Freibad oder an den Strand. Wenn meine Freunde schwimmen waren, ging ich nicht mit oder wenn doch, dann ging ich nur bis zu den Knien ins Wasser. Hauptsache meine Oberschenkel blieben bedeckt. In der Umkleide der Mädchen zog ich mich meist vor oder nach den anderen um oder versteckte meine Beine indem ich meine Sachen auf meinem Schoß hielt.

Kosmetische Produkte und die Tipps aus Frauenzeitschriften

Ich habe mich stark für meine Oberschenkel geschämt. Weshalb ich lange keinen Arzt aufsuchte, sondern kosmetische Produkte aus der Drogerie oder Apotheke ausprobierte. Es gab da Massageroller zu kaufen. Manche gleich mit einer Anti-Cellulitecreme dazu. Sie enthalten meist Koffein, was den Stoffwechsel anregt. Das sollte ich täglich 20 Minuten lang einmassieren. Dann habe ich auch mal ein Anti-Cellulite-Gel ausprobiert. Das muss man 1 – 2-mal am Tag auf die Haut auftragen. Ich habe Salzbäder ausprobiert, die wirklich schön waren. Die Haut war danach wirklich gereinigt und glatt. Aber die Cellulite blieb.

Auch Körperpeelings habe ich lange verwendet. Denn die Peelings sorgen für eine bessere Mikrozirkulation des Körpers. Alte Schuppen verschwinden und man erhält eine zartere Haut. Meine Haut war nach den genannten Behandlungen wirklich weicher und zarter. Es fühlte sich trotz der Cellulite besser an. Ich wusste dass man das öfter machen muss, um eine Wirkung zu erzielen aber mir waren die Produkte am Ende zu teuer und ich gab nach wenigen Anwendungen wieder auf. Der von einigen Herstellern angepriesene Erfolg nach einem Monat, blieb aus. Ich wollte nicht erst ein Jahr oder so mich täglich damit abquälen. Ich stellte außerdem die Wirkung in Frage, weil es überall hieß „Deine Orangenhaut ist so schlimm, das bekommst du damit nie weg!“



 

Ich probierte die Kalt-Warm-Duschen aus. Das soll ebenso vorbeugen und vorhandene Cellulite verbessern. Am besten macht man das dreimal hintereinander. Wichtig ist, dass man mit Kalt aufhört. Nach ein paar Anwendungen war mir das kalte Wasser aber zu unangenehm. Außerdem sollte man das ebenfalls täglich und über einen längeren Zeitraum machen. Bei solchen Anwendungen darf man auf keine schnellen Erfolge hoffen. Das braucht Zeit und die Methoden müssen regelmäßig angewendet werden. Mir fehlte einfach früher oder später die Zeit und dann am Ende auch die Lust.

Nächster Schritt: zum Arzt gehen

Nach einigen Jahren voller Angst und Scham, war ich bei meiner Hausärztin. Ergebnis: „Sie müssen mehr Sport treiben. Aber damit meine ich nicht ein oder zweimal Radfahren. Sie müssen mehr tun als das, was Sie sonst tun. Ihr Übergewicht fördert zudem die Cellulite. Das heißt, sie müssten ein wenig Gewicht verlieren. Wenn Sie das alles geschafft haben und Ihre Cellulite immer noch so schlimm ist, dann haben sie Pech gehabt. Die Gene spielen bei Ihnen scheinbar auch eine Rolle.“ Na toll, dachte ich mir. Ich war sehr deprimiert. Einige Jahre später war ich bei einem Hautarzt. Ich war mir unsicher ihn darauf anzusprechen, aber ich habe die Gelegenheit leider nicht genutzt. Ich hätte die Möglichkeit gehabt nach einer Hormoncreme zu fragen. In dieser Creme sind Androgene (männliche Hormone) enthalten, was zum temporären Umbau der Struktur der Bindehaut führt. Außerdem reduzieren diese Cremes die Östrogene.

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Ich zeige Dir, welche Behandlungsmöglichkeiten es für Cellulite gibt

Posted on 4 März, 2015  in Sarahs Cellulite

Sportler

Massagen und akkustische Wellentherapie, So so…

Ich habe ich gehört, dass Massagen sich positiv auf die unschöne Orangenhaut auswirken. Sie regen die Fettverbrennung und Durchblutung an. Ich selbst habe aber nie Massagen in Anspruch genommen. Die Lymphdrainage ist besonders zu empfehlen wenn Wassereinlagerungen entstanden sind. Die Injektions-Lipolyse (Fettweg-Spritze) ist eine schnelle aber teure Angelegenheit. 2 bis 4 cm Umfang kann man durch die Spritze verlieren. Fettzellen werden bei der Injektion zerstört, weshalb die Haut gestrafft wird. Nach meiner Recherche kostet diese Spritze etwas über 300 EUR bei der ersten Behandlung.

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit ist eine akustische Wellentherapie(AWT). Sie nutzt die Selbstheilungsprozesse des Körpers. Schallwellen regen die Stoffwechselvorgänge im Fettgewebe an, die Fettdepots abbauen sollen. Die Behandlung zeigt bei vielen Frauen Wirkung. Dellen verschwinden und kommen nicht mehr wieder. Außerdem sollen Streifen in der Haut dadurch ebenso verschwinden. Ich hatte schon einmal überlegt mir diese AWT zu gönnen. Es spricht mich an. Und hätte ich das Geld dafür, dann würde ich es wohl auch versuchen. Allerdings kann ich momentan keine 1000 EUR dafür aufbringen, selbst wenn es auf 12 Behandlungen bezogen ist. Außerdem bieten nach meiner Recherche nur wenige Praxen eine AWT an. Wäre ich wirklich bereit für solch eine Behandlung einen weiten Weg in Kauf zu nehmen?

Sport und Ernährung

sarahfrohJa, Bewegung ist immer wichtig. Ich bin aber schon immer ein Sportmuffel gewesen und schon immer ein molliges Mädchen. Bewegung tut gut. Aber um wirklich Cellulite damit den Gar auszumachen, muss man bereit sein, mehr zu leisten. Eine Mischung aus Ausdauer- und Muskeltraining ist ideal. Nach vielen Jahren der Scham habe ich mich aber nun doch in ein Schwimmbad getraut. Denn Schwimmen und Aqua-Training ist nicht nur ein idealer Sport für Menschen mit Übergewicht, er soll auch ideal sein um Cellulite entgegen zu wirken. Ich habe ein sehr schwaches Bindegewebe. Das habe ich zu meinem Leidwesen zur Geburt meines ersten Kindes erfahren: Risse wohin man nur schaut. Aber auch die Cellulite ist schlimmer geworden. Deswegen sind Übungen wohl die einzige Cellulite Behandlung, die funktioniert – diese Erfahrung hat jedenfalls Elisa gemacht. Mein Arzt hat mir auch davon abgeraten zu joggen. Nicht nur wegen meines Übergewichts sondern auch wegen der Cellulite. Das auf und ab durch die Schwerkraft würde sich negativ auf die Haut auswirken, wenn der Boden besonders hart ist und man keine gefederten Schuhe trägt.

Ich habe eine weile Yoga gemacht. Das ist sehr empfehlenswert. Hierbei habe ich meine ersten winzigen Erfolge sammeln können, im Kampf gegen die Cellulite. In Kombination mit gesundem Essen hat es meine Haut an den Oberschenkeln ein klein wenig glatter gemacht. Es hat allerdings gut ein halbes Jahr in Anspruch genommen für einen minimalen Effekt. Ich esse seither viel Obst. Besonders welches mit einem hohen Vitamin C-Anteil. Denn Vitamin C kann das Bindegewebe stärken, durch die Vernetzung kollagener Fasern. Ich reduzierte gesättigte Fette, Zucker und Weißmehlprodukte. Eiweis hilft bei Fettverbrennung und Muskelaufbau.

Dokumentieren und Teilerfolge setzen

Anfangs war ich hoch motiviert. Ich habe mich fotografiert und diese Fotos aufbewahrt. In den letzten Jahren habe ich nicht daran gedacht, etwas aktiv gegen die Cellulite zu tun, weil ich sie akzeptiert habe. Irgendwann kam diese Motivation wieder und nach dem kleinen Teilerfolg mit Yoga und gesunder Ernährung, habe ich nicht nur abgenommen sondern auch durch ein erneutes Foto Unterschiede zum ersten Foto ausmachen können. Es lagen zwar einige Jahre und zwei Schwangerschaften dazwischen, aber dass auf dem zweiten Foto eine Verbesserung zu sehen war, erfreute mich. Meine Cellulite sah nach der Abnahme besser aus als noch vor einigen Jahren als ich noch jung, dynamisch und kinderlos war.

Und heute?

Heute bin ich fast 30 Jahre alt und habe zwei ganz tolle Kinder zur Welt gebracht. Ich habe mein halbes Leben damit verbracht gegen Cellulite zu kämpfen. Viele Behandlungen konnte und kann ich mir heute leider nicht leisten. Ich habe aufgegeben den Ärzten zu vertrauen und mache mein eigenes Ding. Heute schäme ich mich nicht mehr für meine Krater an den Beinen. Heute weiß ich dass ich nicht allein bin und Erwachsene gehen damit gottseidank vernünftiger um als Teenies. Ich traue mich zu zeigen, bin selbstbewusster geworden, was nicht zuletzt an dem Mann an meiner Seite liegt, der mich so nimmt und so liebt wie ich bin.

Wenn ich auf die Jahre zurück schaue, sieht mein Fazit in etwa so aus:

Gehe deinen eigenen Weg.

Lass dich nicht von anderen verunsichern.

Dein Körper ist dein Tempel.

Wenn du es willst, schaffst du es.

Früher war ich unerfahren, heute reifer und selbstbewusster trotz Cellulite.

Keine Frau ist perfekt und viele Frauen teilen mein Problem.

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Cellulite – der ewige und elendige Frauenbegleiter

Posted on 2 März, 2015  in Sarahs Cellulite

Cellulite PopoIn meiner Vergangenheit habe ich schon immer an Celullite gelitten. Schon als junges Mädchen war ich eine der Ersten in der Klasse mit Kratern in den Oberschenkeln. Ich habe früher gedacht, dass würde an meinem Übergewicht liegen oder an den Genen. Immerhin hatte das meine Oma auch so stark. Egal zu welchem Arzt ich ging, es hieß immer nur, dass ich mehr Sport treiben muss und abnehmen muss. Ich habe viele Produkte ausprobiert, die ich zuhause anwenden konnte. In einer Beautyzeitschrift habe ich vieles darüber gelesen und auch später im Internet und die Tipps angewendet. Ich habe von Behandlungsmöglichkeiten gelesen. Cellulite kann zu einer großen psychischen Belastung werden. Manche Frauen finden jedoch, das sei alles halb so wild. Ich stellte bei mir selbst einiges fest. Heute bin ich eine Erwachsene Frau, Mutter von zwei Kindern, kurz vor den Dreißigern und habe immer noch Cellulite. Warum? Lest den Artikel und ihr erfahrt mehr.

Was ist Cellulite und was begünstigt sie?

Du kennst es oder hast es zumindest schon einmal gesehen: „Orangenhaut“ an Oberschenkeln und Gesäß.

Ich habe es besonders an den Oberschenkeln und nur ganz wenig am Gesäß. Cellulite ist keine Krankheit sondern hat etwas mit der Hautstruktur in dem Bindegewebe zu tun. Nicole Ronsard schrieb in ihren Büchern, dass die Ursache abgelagerte Schlacke seien. Dies hat sich allerdings als falsch heraus gestellt. Schlacke sind nicht für die Cellulite verantwortlich. Männer leiden seltener als Frauen an Cellulite weil ihre Hautstruktur eine andere ist. Das liegt unter anderem an den Hormonen. Ich erkannte Cellulite bei mir am sogenannten Kneiftest. Aber das war gar nicht nötig, denn ich habe Dellen sowohl im Liegen als auch im Sitzen gesehen. Cellulite geht auch manchmal mit Wassereinlagerungen einher. Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin haben ebenso Auswirkungen auf die Haut. Fettzellen werden dadurch stark aufgebläht.

Es gibt viele Faktoren, die Cellulite begünstigen:

Welcher Faktor?Welche Auswirkung?
ErbgutCellulite ist nicht vererbbar, aber die Neigung zu schwacher Bindehaut. So kann selbst die zarte Haut einer jungen Frau von 18 Jahren bereits Dellen aufweisen.
(Über-)GewichtBei schneller und starker Zunahme oder Abnahme kann das in Kombination mit etwas zu schwacher Bindehaut zu Cellulite führen. Aber nicht nur übergewichtige Frauen haben Cellulite. Das betrifft auch schlanke Frauen.
AlterDas Alter spielt ebenso eine Rolle. Mit zunehmendem Alter leiden Frauen immer häufiger an Cellulite. Das betrifft etwa 80-90% der Frauen.
HormoneDas weibliche Hormon Östrogen hat einen großen Einfluss auf unsere Haut. Nicht nur dass sie Pickel und Mitesser im Gesicht verursacht, sie machen die Kollagenbänder in der Haut sichtbar. Kurz gesagt: Viel Östrogen macht Cellulite. Bei der Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln mit einem hohen Östrogenanteil kann es zu Hautveränderungen kommen. Dies steht auch in der Packungsbeilage in der Liste der Nebenwirkungen drin.

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