Sarah Sorge , MdL

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1. Oktober 2006

Privatisierung der Frankfurter Universität

Ja zur Autonomie der Hochschulen, Nein zur Privatisierung auf Kosten der Studierenden und Mitarbeiter

"Ausgerechnet in der Woche, in der die CDU-Landesregierung die heftig umstrittenen Studiengebühren beschließen will, wird bekannt, dass sie auch noch die größte hessische Universität, die Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt, privatisieren will. Wir fordern den Privatisierungsfanatiker Udo Corts auf, das Parlament umgehend über die Pläne der Landesregierung zu informieren. Offensichtlich wird wieder einmal versucht, noch vor Einbeziehung der Abgeordneten vollendete Tatsachen zu schaffen," kritisiert die hochschulpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag, Sarah Sorge. Nach heute bekannt gewordenen Informationen des Hessischen Rundfunks plant die CDU-Landesregierung die Frankfurter Universität bis zum Jahr 2014 zu privatisieren. DIE GRÜNEN verlangen von Wissenschaftsminister Corts (CDU) in der Sondersitzung des Wissenschaftsausschusses am kommenden Mittwoch alle Karten auf den Tisch zu legen.

"Wir sind für mehr Autonomie der Hochschulen in Hessen nach dem erfolgreichen Modell der TU Darmstadt, wir lehnen aber eine Privatisierung auf Kosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Studierenden ab", unterstreicht Sarah Sorge. "Offensichtlich schreckt diese Landesregierung bei der Privatisierung vor nichts mehr zurück. Ob Unikliniken, ganze Universitäten, Sparkassen oder Ministeriumsgebäude, nichts ist mehr davor sicher, verkauft oder privatisiert zu werden."  

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