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11. September 2003

NANOTECHNOLOGIE: GRÜNE FÜR KOOPERATION DER HOCHSCHULEN

Kritik an FDP

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag werfen der FDP vor, mit ihrem Vorschlag, die zukunftsträchtige Nanotechnologie nur in Mittelhessen anzusiedeln, in die Autonomie der Hochschulen einzugreifen. "Als Minister haben sich Ruth Wagner und Dieter Posch immer für die Autonomie der Hochschulen ausgesprochen. Zudem trug Dieter Posch die Förderung von Nordhessen wie eine Monstranz vor sich her. Davon ist jetzt nichts mehr zu bemerken", kritisieren die wissenschaftspolitische Sprecherin der GRÜNEN, Sarah Sorge und der nordhessische Abgeordnete Jürgen Frömmrich.

DIE GRÜNEN sprechen sich dafür aus, dass auf diesem wichtigen wissenschafts- und wirtschaftspolitischen Feld die hessischen Hochschulen miteinander kooperieren. "Es darf hier keine einseitige Festlegung geben, so dass vorhandene Potentiale ungenutzt bleiben", sagt Sarah Sorge.

Jürgen Frömmrich tritt dafür ein, dass auch die Kasseler Universität partizipiert, denn gerade die Verbindung mit der Wirtschaft ergäbe gute Entwicklungschancen für Nordhessen. Er zeigt sich verwundert über den ehemaligen Wirtschaftsminister Posch (FDP), der immer wortreich für Nordhessen eintrete, es in dieser wichtigen Zukunftsfrage aber im Regen stehen lasse.

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