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30. September 2003

Grüne Kulturpolitikerin Sarah Sorge:

Grundsätzliche Unterstützung des "Museumspark Wilhelmshöhe" in Kassel

Das Thema „Neuordnung der Museumslandschaft Kassel“ stand ganz oben auf der Agenda beim Besuch der kulturpolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, Sarah Sorge.

In verschiedenen Gesprächen u.a. mit dem Leiter der Staatlichen Kunst-sammlungen, Herrn Eisenhauer, dem Kasseler Kulturdezernent Thomas Eric Junge und dem Vorsitzenden des hessischen Museumsverbandes Dr. Thomas Wurzel wurden die Pläne der Landesregierung zum „Muse-umspark Wilhelmshöhe“ erörtert.

„Die Zusammenführung der Sammlungen in Wilhelmshöhe ist ganz si-cher ein guter Baustein für eine bessere Profilierung des Kulturstandort Kassels und damit ein wichtiger Beitrag für die Bewerbung Kassels zur Kulturhauptstadt Europa 2010“, sagte die Landtagsabgeordnete Sarah Sorge und sieht die Chancen für Kassel erheblich gestiegen, wenn das ehrgeizige Projekt „Museumspark Wilhelmshöhe“ tatsächlich angepackt und auf die Schiene gesetzt wird.

Positiv an der jetzigen Planung sei besonders die Aufwertung der mo-dernen Kunst in der „Neuen Galerie“, da das Land und die Stadt die Neuorientierung der „Neuen Galerie“ als gemeinsames Projekt ansehen und Kunstwerke vergangener documenta auch zwischen den Weltaus-stellungen als ständige Ausstellung zu sehen sein könnten. 

„In Zuge der Rochaden und Zusammenführungen sollte auch das do-cumenta-Archiv neue und größere Räumlichkeiten“ erhalten“ ist sich Sarah Sorge mit ihren Gesprächspartner einig.                  

 Bedenken melden die GRÜNEN im Hinblick auf einen eventuellen Leer-stand der Orangerie an. „Hier hat das Land Millionen investiert, sie sollen auch weiterhin Früchte tragen. Deshalb muss in der Machbarkeitsstudie auch die Frage „Wie weiter in und mit der Orangerie“ geregelt wer-den.“

„Wir werden den „Museumspark“ grundsätzlich unterstützen, erwarten von der Landesregierung, dass umgehend die Machbarkeitsstudie durchgeführt wird und dann die konkreten Zeitpläne und  Finanzierun-gen im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst vorgestellt werden. Es wird spannend, wie bei der derzeitigen Haushaltslage die Finanzierung u.a. des Neubaues auf dem Gelände des jetzigen Schlosshotels sicherge-stellt wird.“

Die GRÜNEN  fordern dass durch die Investitionen in den Museumspark, in die Umorganisation der Kasseler Museumslandschaft andere Kulturin-stitutionen oder Kunstprojekte nicht schlechter gestellt werden.

Sarah Sorge: „ Der sukzessive Ausbau des Leuchtturmes Museumspark Wilhelmshöhe macht nur Sinn, wenn die Kulturlandschaft Nordhessens darunter nicht leidet und kleinere Museen weiterhin ausreichend Förde-rung vom Land erhalten.

Gemeinsam mit der Rathausfraktion der GRÜNEN ist Sarah Sorge der Auffassung, dass der Weg der Stadt, möglichst breite Bevölkerungs-schichten für die Kulturhauptstadt Europa 2010 zu begeistern und ein-zubinden ein gutes Konzept ist. 

Sarah Sorge: „ Hier muss die Landesregierung  endlich ihr Gewicht in die Waagschale werfen und noch mehr prominente kulturelle Botschafter für Kassels Bewerbung gewinnen.“

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