Bündnis 90/Die Grünen

PRESSEMITTEILUNG


Datum: 7. November 2007

GRÜNE seit Jahren für Rettung des Apfelweins - Koch spielt doppeltes Spiel

"Ministerpräsident Koch (CDU) spielt bei der Rettung des Apfelweins ein doppeltes Spiel, denn dort, wo er tatsächlich Verantwortung trägt, tut er nichts für die Zukunft unseres Apfelweins," kritisiert die Frankfurter Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Sarah Sorge.

"Wir GRÜNE kämpfen seit Jahren dafür, dass die für das Stöffche unverzichtbaren Streuobstwiesen erhalten bleiben. Die Koch-Regierung hingegen wollte sie durch eine Änderung im Naturschutzgesetz auch anderweitiger Nutzung freigeben. Zudem ist immer noch ein Erlass von Umweltminister Dietzel (CDU) in Kraft, der es erlaubt, dass Bäume auf Streuobstwiesen ohne Ersatzpflanzungen gefällt werden dürfen. Damit unterläuft der Minister nicht nur die Festlegungen des Hessischen Naturschutzgesetzes zum Streuobstschutz, er gefährdet auch die Versorgung der Apfelweinkeltereien mit regionalen Äpfeln für die Produktion des Frankfurter Nationalgetränks," so die Sachsenhäuserin Sarah Sorge weiter.

"Ich fordere Minister Dietzel erneut auf, den Erlass im Interesse des Schutzes der Streuobstwiesen und des Apfelweins zurücknehmen. Roland Koch sollte auch dort für den Apfelwein und daher auch für die Streuobstwiesen kämpfen, wo es in seiner Verantwortung liegt," fordert Sarah Sorge den Ministerpräsidenten auf.