
Datum: 23. Januar 2008
"Die vom Fluglärm geplagten Menschen im Frankfurter Süden haben am Sonntag eine klare Wahl: beide Stimmen für DIE GRÜNEN", so die Landtagsabgeordnete und Direktkandidatin im Wahlkreis 37 (Frankfurter Süden) von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sarah Sorge. Im Rahmen einer Wahlveranstaltung zum Flughafen am gestrigen Abend haben Frank Kaufmann, Parlamentarischer Geschäftsführer der GRÜNEN Landtagsfraktion, und Sarah Sorge im Haus der Jugend eine intensive sachliche Debatte um den Flughafenausbau mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern geführt.
"Die Ausbaubefürworter von CDU, SPD und FDP hatten den Menschen ein Nachtflugverbot im Falle eines Ausbaus versprochen. Die CDU hat dieses Versprechen mit der Vorlage des Planfeststellungsbeschlusses schamlos gebrochen. Zukünftig wird es in der gesetzlichen Nacht mehr Flüge geben als heute und das versprochene Nachtflugverbot wird mit 17 Flügen in der Mediationsnacht ad absurdum geführt", so Sarah Sorge weiter.
"Wir GRÜNE werden weiterhin alles politisch Mögliche dafür tun, dass der Flughafen nicht ausgebaut wird und wir ein echtes Nachtflugverbot bekommen. Ich rufe alle Wählerinnen und Wähler in meinem Wahlkreis auf, mich mit ihrer Wahlkreisstimme direkt zu wählen, denn ich streite als einzige Direktkandidatin konsequent gegen den Flughafenausbau und für ein konsequentes Nachtflugverbot. Die SPD hat es im Mai 2007 leider nicht für nötig gehalten, das Nachtflugverbot in den Landesentwicklungsplan zu schreiben und die SPD-Direktkandidatin Petra Tursky-Hartmann ist eine ausdrückliche Ausbaubefürworterin. Der Kandidat der Linkspartei, Dieter Hooge, spricht sich zwar heute gegen den Ausbau aus, als DGB Hessen-Chef hatte er noch eine andere Position", führt Sarah Sorge aus.
"Ich werbe aber in erster Linie um die GRÜNE Landesstimme (Zweitstimme), denn wer rot-GRÜN will, muss GRÜN wählen. Nur starke GRÜNE schicken Roland Koch endlich auf die Oppositionsbank. Deshalb müssen sich auch alle potenziellen Wählerinnen und Wähler der Linkspartei fragen, ob sie wirklich die letzte Rettung von Roland Koch sein wollen", so Sarah Sorge weiter.
"Am Wahlsonntag heißt es: Wer nichts hören will, muss wählen; und zwar mit beiden Stimmen GRÜN", so Sarah Sorge abschließend.