
Datum: 31. März 2004
„In Sicherheitsfragen bekommt der Slogan ‚Hessen und Frankfurt vorn’ eine ganz neue Bedeutung.“ Mit diesen Worten kommentiert die Landtagsabgeordnete Sarah Sorge die heute bekannt gewordenen Kriminalitätszahlen in Hessen und Frankfurt durch den hessischen Innenminister Bouffier (CDU). Hessen erhalte einen „Spitzenplatz“ bei der Kriminalitätssteigerung und Frankfurt komme scheinbar wieder in die Nähe der „roten Laterne“.
Der exorbitante Anstieg der Kriminalität in Frankfurt um 12 Prozent zeige, dass technische Überwachung den Polizisten vor Ort nicht ersetzen kann. Genau dies aber war und ist die Politik von Innenminister Bouffier. Die Bürgerinnen und Bürger zahlen dafür jetzt die Zeche.
SORGE verweis weiter darauf, dass in Hessen die Raubdelikte insgesamt um 12,8 Prozent zugenommen haben, der Raub von Handtaschen sogar um 52 Prozent.
Der Anstieg der Kriminalität in Frankfurt und in Hessen ist das Ergebnis der Politik, die Profis bei der Polizei durch Amateure ersetzt und im vergangenen Jahr etwa 700 Stellen bei der Vollzugspolizei unbesetzt lässt.. „Darunter haben nun die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger zu leiden“, so Sarah Sorge.