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Als "alarmierende Bestätigung der GRÜNEN Befürchtungen", schätzt die hochschulpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Hessischen Landtag, Sarah Sorge, die Ergebnisse des heute veröffentlichten OECD-Berichtes ein. 'Bildung auf einen Blick 2008' vergleicht die Entwicklung der Bildungssysteme in den 30 wichtigsten Industrienationen. "Uns wird unmissverständlich vor Augen geführt, dass Deutschland mit der eigenen Ausbildungsleistung seinen Bedarf an hoch qualifizierten Fachkräften kaum wird decken können. Es ist daher höchste Zeit umzusteuern. Um den kommenden Fachkräftemangel auszugleichen, brauchen wir auch in Hessen mehr Studierende, die deutlich besser als bisher betreut werden müssen, so dass sie ihr Studium erfolgreich abschließen können. Die Politik muss geeignete Rahmenbedingungen schaffen, um unsere Hochschulen in die Lage zu versetzen, diese wichtigen Herausforderungen zu bestehen. Durch die Abschaffung der Studiengebühren in Hessen haben wir eine zusätzliche Hürde beseitigt, die viele junge Menschen von der Aufnahme eines Studiums abgehalten hatte. Das reicht aber noch nicht aus. Durch zusätzliche Mittel müssen die Hochschulen in die Lage versetzt werden, mehr Studienplätze anzubieten, qualitativ hochwertige Angebote und gute Betreuung zu gewährleisten und so einen wichtigen Beitrag zur Deckung des zukünftigen Bedarfs an Fachkräften zu leisten."
"Klar ist doch: Nicht alle Probleme lassen sich mit Geld lösen, aber ohne mehr Geld wird es nicht gehen. Wir werden deutlich mehr als bisher in Bildung investieren müssen. Um alle Potenziale umfassend und unabhängig von der sozialen Herkunft zu entwickeln, ist es wichtig, Kinder von Anfang an individuell zu fördern. Dass es dringend nötig ist, mehr Chancengerechtigkeit im deutschen Bildungssystem zu schaffen, zeigen uns immer wieder die Ergebnisse internationaler Studien wie PISA. Der heute vorgelegte internationale Vergleich zeigt allerdings, dass in Deutschland gerade im Primarbereich die Bildungsausgaben unter den OECD-Schnitt liegen. Das kann nicht angehen", bewertet Sarah Sorge die auf Deutschland bezogenen Ergebnisse der OECD-Studie.