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"Mit der Abschaffung der Studiengebühren sind wir auf dem richtigen Weg." Die hochschulpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Sarah Sorge, sieht durch die Ergebnisse einer heute bekannt gewordenen Studie die Hochschulpolitik der GRÜNEN bestätigt. "Unsere Einschätzung, dass insbesondere Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern und junge Frauen durch Gebühren von einem Studium abgehalten werden, wird nach Pressemeldungen durch eine im Auftrag des Bundesbildungsministeriums erstellte Studie bestätigt. Wir fordern Bundesbildungsministerin Schavan auf, diese Studie sofort zu veröffentlichen und die entsprechenden Konsequenzen auch für ihre Politik zu ziehen."
DIE GRÜNEN hatten die von der CDU in Hessen eingeführten Studiengebühren insbesondere deshalb abgelehnt, weil Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern vom Studium abgehalten würden. Durch eines der ersten Gesetze hatten GRÜNE, SPD und Linksfraktion nach der Landtagswahl ihre Zusagen eingehalten und die Studiengebühren wieder abgeschafft. Nach Presseberichten hätten allein vom Abiturientenjahrgang 2006 bis zu 18 000 junge Menschen wegen der Gebühren kein Studium aufgenommen.
"Die steigenden Zahlen von Studierenden an den hessischen Hochschulen im Wintersemester zeigen, dass diese Abschaffung richtig war. Wir brauchen möglichst viele Studierende und keine Abschreckungsmaßnahmen. In Hessen sollen alle die Möglichkeit haben, ein Studium aufzunehmen, unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern. Wir freuen uns, dass wir hier ein Stück mehr Gerechtigkeit geschaffen haben und werden in der hessischen Hochschulpolitik auf diesem Weg fortfahren", kündigt Sarah Sorge an.