
Datum: 9. Dezember 2008
"Nach zehn Jahren schwarzer Pädagogik fällt Hessen immer weiter zurück", kommentieren Sarah Sorge, GRÜNE Landtagsvizepräsidentin und Manuel Stock, bildungspolitischer Sprecher der GRÜNEN im Römer, das nach der PISA-Studie erneut schlechte Abschneiden Hessens bei der heute vorgelegten nationalen Auswertung der Lesestudie IGLU.
Im Vergleich der 16 Bundesländer landeten die Viertklässler in Hessen nur auf Platz 13. Hessen ist das einzige Land, das bei IGLU 2006 schlechter abschneidet als bei IGLU 2001.
"Die bei IGLU getesteten Kinder wurden eingeschult als Roland Koch bereits seit drei Jahren an der Regierung war. IGLU zeigt einmal mehr, dass die CDU und ihre schwarze Pädagogik grandios gescheitert sind. Statt einem Weiter-So, kosmetischen Korrekturen und der Torpedierung der Weiterentwicklung der heutigen Hauptschulen und Hauptschulzweigen in Frankfurt von Minister Banzer braucht Hessen einen neuen Aufbruch in der Bildungspolitik. Den wird es nur mit den GRÜNEN geben", so Manuel Stock.
"Wir GRÜNE wollten seit vier Wochen mit einer GRÜNEN Kultusministerin einen neuen Aufbruch für Hessens Schulen beginnen. Leider ist dieser Weg an der SPD gescheitert, aber unsere GRÜNEN Inhalte bleiben richtig. Gerade an den Grundschulen brauchen wir kleinere Klassen und mehr individuelle Förderung. Dazu haben wir konkrete Vorschläge gemacht. Hessen hat am 18. Januar die Wahl", erläutert Sarah Sorge.