
Datum: 7. Januar 2009
"Ein weiteres Mal sagt die CDU-Landesregierung die Unwahrheit: Die Umstellung der Landesliegenschaften auf Ökostrom ist beileibe kein 'Schritt im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung', wie Finanzminister Weimar heute behauptet, sondern geht auf eine Initiative der GRÜNEN in der vergangenen Legislaturperiode zurück", stellt die Frankfurter Landtagskandidatin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Sarah Sorge, klar. Ein entsprechender Antrag der GRÜNEN wurde im Juni 2008 bei Enthaltung von CDU und FDP im Landtag verabschiedet. "Die CDU versucht sich nun mit fremden Federn zu schmücken, die doch nur schwer das schwarze Kohlemäntelchen verdecken können."
"Die Stadt Frankfurt hat bereits vor einem Jahr, im Januar 2008, auf Ökostrom umgestellt. Sie bezieht seitdem je 50 Prozent ihres Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplung. Das vorbildliche Handeln der schwarz-grünen Stadtregierung zeigt, wie erfolgreich und dringend notwendig GRÜNE Regierungsbeteiligung für den Klimaschutz und die Energiewende ist", so Sarah Sorge überzeugt.
Dass das Land durch die Umstellung auf Ökostrom lediglich Mehrkosten in Höhe von einem Prozent zu tragen habe, zeige, dass die umweltfreundliche Stromerzeugung längst konkurrenzfähig sei. "Dies zeigt, wie vorgestrig die CDU/FDP-Politik, aber auch Teile der SPD sind, die noch immer auf Kohle und Atom anstatt auf Wind, Sonne, Wasser und umweltverträglich erzeugte Biomasse setzen", erläutert Sarah Sorge.
"Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürger, es Stadt und Land gleich zu tun und von den großen Atom- und Kohlekonzernen zu Ökostrom zu wechseln. Der persönliche Atom- und Kohleausstieg ist möglich und Hessen braucht weder Biblis noch neue ineffiziente Kohlekraftwerke", so Sarah Sorge abschließend.