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„Wenn Herr Corts von seinem CDU-Ministerkollegen nicht informiert wird, ist dies sein Problem, ändert aber nichts an dem gestern zwischen Bund und Ländern beigelegten Streit um die finanzielle Förderung von Spitzen-Unis. Diese Ahnungslosigkeit zeigt einmal mehr, dass Corts seinem Job als Minister nicht gewachsen ist“, sagt die hochschulpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Sarah Sorge. Bundesbildungsministerin Bulmahn hatte sich gestern mit je vier CDU- und vier SPD-geführten Ländern darauf geeinigt, dass der Bund 250 Millionen Euro und die Länder 130 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Wissenschaftsminister Corts hatte gestern eine Einigung bestritten.
„Udo Corts scheint im Kreise der Wissenschaftsminister so unwichtig zu sein, dass die Informationen bei ihm noch nicht angekommen sind. Die Eliteförderung allein reicht zur Qualitätsverbesserung an den Hochschulen aber nicht aus. In der Bildung gilt dasselbe wie im Fußball: Wer in der Breite fordert, ist in der Spitze auch gut. Auch hier soll sich Corts endlich seiner eigentlichen Aufgabe, der Verbesserung der Hochschulausbildung in Hessen, widmen, statt ahnungslos die Hände in den Schoß legen“, sagt Sarah Sorge.