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Pressemitteilung

10. Mai 2010

Massive Kritik der Hochschulen ist „schallende Ohrfeige“ für Wissenschaftsministerin

Hochschulpakt muss neu und auf Augenhöhe verhandelt werden

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN werten das gemeinsame Schreiben der Präsidenten der TU Darmstadt und der Stiftungsuniversität Frankfurt als "schallende Ohrfeige" für Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU). "Wir teilen die Kritik beider Präsidenten, dass die Landesregierung keine langfristige, an der Qualität orientierte Hochschulpolitik erkennen lässt. Die Wissenschaftsministerin muss die andauernde massive Kritik der Hochschulen endlich ernst nehmen und die für morgen geplante Unterzeichnung des Hochschulpakts 2011-2015 verschieben", appelliert Sarah Sorge, wissenschaftspolitische Sprecherin der GRÜNEN.

"Die Ministerin wäre gut beraten, die Hochschulen endlich wieder als Partner auf Augenhöhe anzusehen und folgerichtig den Hochschulpakt neu und transparent zu verhandeln. Frau Kühne-Hörmann will den Hochschulpakt derzeit einfach diktieren und droht den Hochschulen über die Zeitung ganz unverhohlen mit weiteren Kürzungen, wenn sie nicht parieren und den Pakt nicht unterzeichnen. Dieser Stil gegenüber den Hochschulen ist kaum noch zu ertragen", kritisiert Sarah Sorge.

"Den Hochschulen müssen vor Unterzeichnung des neuen Hochschulpakts die Modellrechnungen des Ministeriums vorgelegt werden, so dass die Hochschulen nachvollziehen können, in welcher Höhe sich die Grundfinanzierung der einzelnen Fachbereiche ändert. Und die Hochschulen müssen gerade jetzt bei den steigenden Studierendenzahlen eine Perspektive bekommen, wie sie auch in Zukunft  in allen Fachrichtungen ein qualitätsvolles Studium anbieten können."

 

 

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