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Zu den Ergebnissen der Befragung des Frankfurter Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) zur Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften erklärt Olaf Cunitz, Vorstandssprecher der Frankfurter Grünen:
Die Studie des Frankfurter Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) hat deutlich gemacht, dass die Mehrzahl der Unternehmen in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte für wichtig und notwendig hält.
Damit bestätigt die Umfrage, dass mit dem neuen Zuwanderungsgesetz ein erster, notwendiger Anfang gemacht wurde, um eine Erleichterung bei der Arbeitsmigration zu erreichen. Leider mussten die Grünen in diesem Bereich auf Druck der Union insbesondere auf die Einführung des sogenannten Punktesystems sowie einer generellen Aufhebung des Anwerbestopps für qualifizierte ausländische Fachkräfte verzichten.
Die in diesem Zusammenhang von der Union aufgestellte Behauptung, ein weiterer Zuzug von ausländischen Arbeitnehmern werde den deutschen Arbeitsmarkt nur zusätzlich belasten und die Sozialsysteme dem Kollaps noch näher bringen, ist grundlegend falsch. Eine solche Betrachtung des Arbeitsmarktes ignoriert, dass die Einwanderung qualifizierter Kräfte der Wirtschaft neue Dynamik verleihen und sie insgesamt auf einen höheren Wachstumspfad heben kann.
Trotz des Widerstandes der Union wurde
Auch dem laut Umfrage größten Hindernis bei der Besetzung von offenen Stellen mit Nicht-Deutschen begegnet das neue Zuwanderungsgesetz, indem alle Neuzuwanderer einen Rechtsanspruch für Integrationskurse erhalten, in denen sie die erforderlichen ausreichenden Deutschkenntnisse erwerben können.
Die CDU sollte in zukünftigen Debatten endlich ihre wirtschaftsfeindliche Haltung im Bereich der Arbeitsmigration ablegen und ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Unternehmen entwickeln.