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13. Juli 2005

Vereinbarung mit dem Verband der Musikschulen braucht finanzielle Basis

„Wir begrüßen, dass nach jahrelangen Forderungen, auch der GRÜNEN - Fraktion, die Landesregierung endlich die Rahmenvereinbarung mit dem Verband deutscher Musikschulen in Hessen unterzeichnet hat“, erklärten die bildungs- und kulturpolitischen Sprecherinnen der Land-tagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Priska Hinz und Sarah Sorge, heute in Wiesbaden.

Allerdings stehe die heute unterzeichnete Vereinbarung im krassen Ge-gensatz zur aktuellen finanziellen Unterstützung des Verbandes der Mu-sikschulen in Hessen. So wurden nach Angaben der GRÜNEN deren Zu-schüsse im Rahmen der „Operation düstere Zukunft“ in den letzten Jah-ren um 20 Prozent gekürzt.

„Das gemeinsame Ziel, Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung bei musikpädagogischen Angeboten sicher zu stellen, deren Evaluation und die Verpflichtung zu Fortbildungsmaßnahmen können nicht einsei-tig in Verantwortung des Verbandes der Musikschulen liegen, die finan-zielle Sicherstellung dieser Maßnahmen ist auch Sache der Landesre-gierung“, fordern Sarah Sorge und Priska Hinz ein verstärktes Engage-ment der Landesregierung.

„Die Landesregierung muss durch finanzielle Unterstützung dafür sorgen, dass alle Kinder von den Angeboten eines verstärkten Angebotes von Musikunterricht profitieren. Musischer Unterricht begünstigt die schuli-sche Leistung der Kinder in anderen Fächern. Insbesondere Kinder, de-ren Eltern sich aus finanziellen oder anderen Gründen der musischen Erziehung ihrer Kinder verschließen, dürfen nicht über Elternbeiträge ausgeschlossen werden.“

 

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