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„Es ist ein Armutszeugnis für Roland Koch, dass jetzt der IHK-Präsident Joachim von Harbou die Initiative ergreift und versucht, die verhärteten Fronten zwischen den Akteuren der Rhein-Main-Region und der Landesregierung aufzuweichen“, erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag, Sarah Sorge. Sie bezieht sich damit auf eine heute bekannt gewordene Initiative des IHK-Präsidenten, mit der er versuchen will, eine freiwillige Vereinbarung für eine gemeinsame Kulturfinanzierung der Region zu erreichen. An dieser Initiative sind außerdem der ehemalige Oberbürgermeister von Bad Homburg, Wolfgang Assmann, Städel-Direktor Herbert Beck und der ehemalige hessische Finanzminister Karl Starzacher beteiligt.
„Es wäre Aufgabe von Ministerpräsident Koch gewesen, ein solches Gremium einzurichten. Ein Austausch der Argumente und der Positionen ist notwendig. Wir haben dies bereits vor Monaten gefordert. Die kulturelle Zusammenarbeit der Region kann nicht per ordre de mufti verordnet werden. Aber Roland Koch scheint unfähig zu sein, erfolgreiche Dialogforen einzuberufen. Jetzt übernehmen andere dankenswerter Weise diese Aufgabe“, unterstreicht Sarah Sorge.