Sarah Sorge , MdL

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2. Dezember 2005

Welttag behinderter Menschen

Barrierefreiheit Voraussetzung für Gleichstellung Behinderter

"Möglichst weitgehende Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen ist Voraussetzung für eine wirkliche Gleichstellung behinderter Menschen", erklärt der behindertenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Andreas Jürgens, anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember. Mit seiner Frankfurter Landtagskollegin Sarah Sorge besuchte er am Tag zuvor den Masterstudiengang "Barrierefreie Systeme" an der Fachhochschule Frankfurt.

"Barrierefreiheit bedeutet die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit eines Lebensbereiches für Menschen mit und ohne Behinderung: Rampen statt Stufen an Gebäuden schaffen Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer. Automaten mit akustischen und taktilen Hinweisen können auch Blinde nutzen. Optische Anzeigen sind für gehörlose Menschen unverzichtbar", so Jürgens. Im Frankfurter Studiengang werde Barrierefreiheit interdisziplinär entwickelt und praxistauglich umgesetzt. "Barrierefreiheit nutzt allen Menschen, unabhängig von einer Behinderung, weil für alle das Leben leichter wird. Wenn ich mit meiner Tochter im Kinderwagen unterwegs war, haben mir abgeflachte Bordsteine und Niederflurbahnen das Leben ebenso erleichtert, wie jedem Rollstuhlfahrer", erläutert Sarah Sorge. Die Abgeordneten wollen sich gemeinsam dafür einsetzen, dass Barrierefreiheit in Hessen zur Regel wird.

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