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Friedrich Stoltze hat ja schon in seinem Frankfurt-Gedicht die Toleranz und Weltoffenheit der Frankfurterinnen und Frankfurter gelobt. Frei nach Stoltze fühle ich mich denn auch als waschechte Sachsenhäuserin, obwohl ich nicht hier geboren bin (sondern im Frankfurter Nord-West-Krankenhaus) und die ersten vier Jahre meines Lebens in Griesheim verbracht habe.
Rückblickend hat aber ein Großteil meines Lebens in Sachsenhausen stattgefunden: vom Besuch eines der ersten Kinderläden Frankfurts in der Vogelweidtrasse, der Grundschulzeit in der Riedhofschule von 1976 bis 1980, dem Picknick mit Sachsenhäuser Nachbarskindern mitten auf der Kreuzung Textor- Ecke Diesterwegstraße bis zur ersten Zigarette an den Gleisen des damals noch sehr ruhigen Südbahnhofs und der ersten stundenlangen Parkplatzsuche kurz nach der bestandenen Führerscheinprüfung.
Heute liebe ich, neben meinen persönlichen Erfahrungen in Sachsenhausen, die Vielfalt des Stadtteils - es ist Dorf und Metropole zugleich!
Die Äppelwoi-Kultur, aber auch die Kultur der vielen Museen, die Lebhaftigkeit der Schweizer Straße, aber auch die Ruhe des Frankfurter Stadtwalds (wenn sie nicht gerade von Flugzeugen unterbrochen ist...), die vielen Brunnen, der Henninger- und der Goetheturm, aber auch der Flohmarkt und die Vielschichtigkeit Sachsenhäuser Wohngebiete, die von Hochhäusern zu Villengegenden reicht - das alles macht Sachsenhausen so besonders und liebenswert.
Wahlkreis 37 Frankfurt


Quelle: Landeswahlleiter Hessen
Quelle: Landeswahlleiter Hessen
Quelle: Amt für Statitik und Wahlen der Stadt Frankfurt